Aufwachsen im destruktiven  Wahnsinn treibt Menschen zur Suche nach der Schönheit - manche zumindest. Kraft, die so nicht geplant war, schöpft ein kleines Mädchen aus einem Sammelsurium aus kleinen bunten Müllteilen, die die Strasse wieder hergab.

Meine erste Kunstprofessorin traf ich im Alter von 5 Jahren. Sie war ca. 2 Jahre älter als ich. Leider weiss ich ihren Namen nicht mehr. Sie zeigte mir, in einer Zeit in der sich um mich herum alles aufzulösen schien, die Ästhetik! Das war dann auch der  erste Kontakt mit der schönen Seite des Wahnsinns im Lebens.


35 Jahre später geh ich dieselbe Straße entlang, und führe die Handlungen aus der Kindheit zur Vollendung. Alles ergibt jetzt einen Sinn. Trotz angedrohtem Tod lebt der Mensch immer noch und setzt den hässlichen Unrat, aus den starren Augen des Erwachsenen gesehen, zusammen und erreicht den Blick ins freundliche sonst für Erwachsene unerreichbare, für manche Kinder rettende Reich der verträumten Schönheit!