Beim Arbeiten drängen sich Gedanken heraus ins Leben. Zitate werden mit Namen oder mit abgekürzten Namen wiedergegeben.

Der Betrachter im/ vorm Bild

Wer ist er?

Denke ich schon an ihn wenn ich arbeite?
Jemand der seine Augen aufmacht und sieht? Egal ob seine innere Reaktion auf das Gesehene positiv oder negativ ist?

Ein potentieller Interessent? Einer, der Sein Vermögen vergrößern will? Oder einer der das Kunstwerk tatsächlich schätzt/mag? Dem das Kunstwerk wirklich was gibt?

Jemand der neugierig ist? Meiner Meinung nach, sehr Vorteilhaft für ihn und mich..jemand der etwas dazu lernen will. Wie ein Kind. Muss er es verstehen? Mutig und lobenswert schon der Versuch und beneidenswert die Offenheit.

So jemand ist mir lieber als derjenige, der mit geschlossenen Augen da steht. Aber vorwerfen kann ich dem Zweiten seine Eingeschränktheit in dieser Gesellschaft nicht.

Wirkung wichtiger als Wahrheit?

 

Was darf man alles nicht in der Kunst/ Malerei?

 

Meine Farbstifte sind meine Eltern. Das Gefühl von Geborgenheit, das ein Kind bei seinen Eltern normalerweise empfindet, das geben mir Bundstifte.

 

Was ist eine unfertige Komposition = Anhäufung von Problemen, die gelößt werden wollen.

 

Manche Sachen sind echt häßlich, die ich mache.

 

Wenn es Nichts ist, wiederhole es. Schon ist das erste was?!

 

Jemand, der etwas zeigt, verfolgt ein Interesse. Er benötigt die Aufmerksamkeit der anderen PersonEn und eine (ehrliche?) Resonanz.


Ich zeige meine Arbeiten, weil ich Euch für kompetent halte.

 

Der momentane Tod eines Werkes sind die verschlossenen Augen des Betrachters.

 

Gib mir mehr von diesem Blau. - eine Aufforderung an Gott -

 

 

Beim Arbeiten spüre ich Geborgenheit, Zufriedenheit, Spass, Freude.

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Was passt ganz gut zu Bundstift:

Malen nach Zahlen = der Gesellschaft gehorchen = die Situation der Mutter in dieser Gesellschaft = Konzept für Blöde = "Blödesuchtdiegesellschaft"

 

 

 

 

 

Mir kommt es auf den Austausch an. Um so mehr Karten um so mehr Möglichkeiten. = Als Antwort auf H.s  Einwand "es nur einmal zu tun" .

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Ein Problem ist:

Ich traue mich nicht. Ich habe Angst. Zu viel Respekt? Fühle mich nicht gleichwertig = Bremse = keine Kunst


Malen heißt nicht Formen färben, sondern Farben formen. (Kurt Schwertfeger)                                                    Das ist Formen färben: da die Formen vor der Farbe gegenwärtig sind. Tatsächlich! Ja, die Farbe hat keinen Platz mehr, nur den vorbestimmten, der durch die Formen angelegt ist.

Ich kann dieses Umschlaggelb nicht mehr sehen.                                                       Ich glaube, es dürfen nicht zu viele Wortthemen sein.                                Sauerei ...saure Kunst                                                        Der Künstler tut das NUR um zu irritieren!?                               Deine Arbeit zieht einen nicht runter - ist positiv. In der unmittelbaren Umgebung ist sie zu ertragen. (B. Krüger)                            ..lass Dich von jemandem beraten, der dafür bezahlt wird. ... (C. R.)


 

 

Organisch schön; man kann es sich an die Wand hängen im Gegensatz zu anderer Gegenwartskunst. (B. Krüger)

 

 

 

Ich glaube, die Schwierigkeit, die hinter vielen Aussagen über Gegenwartskunst von manchen Mitmenschen, die ungeübt in der Kunst sind, steckt, ist die Angst vom Künstler verkohlt/ verarscht/ hintergangen zu werden. Wie  bei einem Zahnartzt, ist er mit Haut und Haaren dem Künstler ausgeliefert. Arbeitet dieser aus Überzeugung oder nur zur Geldbeschaffung? Nur zur Geldbeschaffung: dann legt er sich nicht in die Arbeit und sie ist schlecht! Ha?

Dieses kann man bei einer Arbeit eines Künstlers  kaum erkennen.  Er kann verarschen wenn er will.